leistungen

Ulrike Sümmermann Steuerberaterin

Sie brauchen Hilfe bei Ihrer Steuererklärung, Buchführung oder Existenzgründung? Vielleicht haben Sie auch nur einige Fragen zu steuerrechtlichen Themen? Wir helfen Ihnen gern weiter, denn wir bieten Ihnen das vollständige Leistungsspektrum eines klassischen Steuerberatungsbüros an, aber auf sehr persönlicher, individueller Basis.

Unser Leistungsspektrum

Sie fragen sich wie Sie Ihre Einkommen-, Körperschaft- oder Erbschaftsteuererklärung optimal erarbeiten und gestalten können? Welche besonderen Aufwendungen Sie im Rahmen Ihrer Finanzbuchführung absetzen können? Wie es möglich ist, Ihren Mitarbeitern etwas steuerfrei zukommen zu lassen? Welche speziellen Kosten im Zusammenhang mit Ihrer Einnahmen-Ausgaben-Rechnung oder Ihrem Jahresabschluss geltend zu machen sind? Oder was Sie als Existenzgründer vorteilhaft in Anspruch nehmen können? Wir stehen Ihnen als kompetente Gesprächspartner gern zur Verfügung.

Wir beraten Sie in Ihren speziellen Anliegen und erarbeiten mit Ihnen individuelle Strategien zur Gestaltung und Reduzierung Ihres Steueraufwands.

Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter: +49 251 6250770

Gewerbliche Unternehmen sowie Land- und Forstwirte sind buchführungspflichtig (§ 141 AO) wenn sie Umsätze von mehr als 600.000,- € oder einen Gewinn von mehr als 60.000,- € im Jahr erwirtschaften. Unternehmer mit Einkünften aus selbständiger Tätigkeit (§ 18 EStG), insbesondere Freiberufler, sind somit von der Buchführungspflicht befreit. Sie müssen lediglich Aufzeichnungen für Zwecke der Umsatzsteuer machen (§ 22 UStG).

Die Buchführungen müssen je nach Abgabezeitraum der Umsatzsteuervoranmeldung (§18 II UStG) monatlich, vierteljährlich oder jährlich erstellt werden.

Schritte zur Erstellung einer ordnungsgemäßen Finanzbuchführung:

  • Kontoauszüge, Rechnungen und Belege chronologisch abheften, Kassenbuch führen
  • Beträge aus o.a. Unterlagen eventuell kontieren oder direkt
  • in ein Buchführungsprogramm eingeben, an die Rechenzentrale versenden und gewünschte Auswertungen ausdrucken.

Meine Kanzlei entlastet Sie gern von Ihren Buchführungsaufgaben (Schritte 2 + 3). Wir bieten Ihnen aber auch an, Sie in unser Programm “Kanzlei Rechnungswesen” der DATEV einzuarbeiten, sodass Sie Ihre Buchhaltungen selbst erstellen können und wir Ihnen bei Fragen zur Seite stehen.

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Jahresabschlüsse sind von gewerblichen Unternehmen sowie Land- und Forstwirten zu erstellen, die buchführungspflichtig sind, d.h. Umsätze von mehr als 600.000,- € oder einen Gewinn von mehr als 60.000,- € im Jahr erwirtschaften (§ 4 I, § 5 EStG).

Ein Jahresabschluss umfasst eine Bilanz (= Vermögensübersicht) und eine Gewinn- und Verlustrechnung. Deren jeweiliges Jahresergebnis muss bei einer ordnungsgemäßen doppelten Buchführung übereinstimmen.

Die Gewinn und Verlustrechnung ist eine Gegenüberstellung der Erträge und Aufwendungen eines Geschäfts- bzw. Wirtschaftsjahrs. Und zwar des Jahres, in dem sie entstanden sind (= Verursachungsprinzip). Anders als bei der Einnahmen-Ausgaben-Rechnung, bei der es nicht auf den Entstehungs-, sondern auf den Zahlungszeitpunkt ankommt. Deshalb sind beim Jahresabschluss Abgrenzungen in Form von Inventuren, Forderungen und Verbindlichkeiten, Rechnungsabgrenzungsposten sowie Rückstellungen vorzunehmen.

Mein Büro übernimmt diese gesetzliche Pflicht, den Jahresabschluss zu erstellen, gern für Sie – selbstverständlich kompetent in allen Bereichen, Berufen und Einkunftsarten.

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Unternehmer, die Mitarbeiter beschäftigen, sind zur Lohnbuchhaltung verpflichtet. Aufgrund der vielen gesetzlichen Vorschriften (die Bürokratie “lässt grüßen”) ist dies ein komplizierter Aufgabenbereich, von dem wir Sie gern entlasten.
Schritte zur Erstellung einer ordnungsgemäßen Lohnbuchhaltung:
  • An- und Abmeldungen der Mitarbeiter bei den Krankenkassen
  • Erstellung der monatlichen Lohnabrechnungen
  • Monatliche Meldungen bei den Krankenkassen und beim Finanzamt (ggf. vierteljährlich)
  • Kontinuierliche Führung der Lohnkonten
  • Einreichen von Anträgen auf Erstattung für Arbeitgeberaufwendungen bei Arbeitsunfähigkeit und Mutterschaft
  • Erstellung von Bescheinigungen z.B. für Wohngeld oder Arbeitslosengeld
  • Jährliche Meldungen der Entgelte
  • Bereitstellung von Unterlagen und Auskunftserteilung bei Prüfungen des Finanzamts und der Sozialversicherungsträger
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Die Einkommensteuererklärung geht fast jede(n) an! Denn der Einkommensteuer unterliegen die Einkünfte aus:

  • nichtselbständiger Arbeit (einschl. Pensionen, § 19 EStG)
  • selbständiger Tätigkeit (§ 18 EStG)
  • Gewerbebetrieb (§ 15 EStG)
  • Land- und Forstwirtschaft (§ 13 EStG)
  • Vermietung und Verpachtung (§ 21 EStG)
  • Kapitalvermögen (§ 20 EStG)
  • Renten etc. (§ 22 EStG)

Einkommensteuerklärungen sind i.d.R. abzugeben wenn die Einkünfte den Grundfreibetrag (gut 8.000,- € für Alleinstehende und gut 16.000,- € für Paare) übersteigen. Ausnahmen davon gelten bei den Einkünften aus nichtselbständiger Arbeit und Kapitalvermögen, weil bei ihnen schon Abzugssteuern (Lohn- bzw. Kapitalertragsteuern) einbehalten werden.

Einkommensteuererklärungen sind jährlich abzugeben und zwar bis zum 31. Mai des Folgejahrs – mit Steuerberaterhilfe bis zum 31. Dezember und teilweise bis zum 28. Februar des übernächsten Jahrs. Für Unternehmer (Einkünfte gemäß § 18, 15, 13 EStG s.o.) ist die elektronische Form vorgeschrieben.

Wir erstellen Einkommensteuererklärungen für alle Berufsgruppen und Einkunftsarten. Egal, ob es sich um eine kleine oder umfangreiche Steuererklärung handelt – wir nehmen jeden Auftrag ernst. Wir berechnen Ihnen im Vorfeld Ihre zu erwartende Steuererstattung oder -nachzahlung, prüfen nach der Veranlagung Ihren Steuerbescheid und legen ggf. nach Rücksprache mit Ihnen Einspruch ein.

Möchten Sie wissen:

  • wie Sie Ihre Krankheitskosten als außergewöhnliche Belastung geltend machen?
  • was für Vorsorgeaufwendungen Sie erklären können?
  • wie sich Unterhaltskosten an Familienmitglieder berücksichtigen lassen?
  • ob der Bezug von Kindergeld oder der Ansatz des Kinderfreibetrags günstiger ist?
  • welche Ersparnis eine doppelte Haushaltsführung bringt?
  • wer ein häusliches Arbeitszimmer absetzen kann?
  • wie sich ein Firmenwagen steuerlich auswirkt?
  • unter welchen Voraussetzungen sich die Kapitalertragsteuer reduzieren lässt?
  • wie sich Abschreibungen von Immobilien errechnen?
  • mit welchem Ertragsanteil Ihre Rente versteuert wird?

Wenn auch Sie sich solche Fragen stellen, dann wenden Sie sich an uns. Wir kennen die Antworten!
Sie erreichen uns unter: +49 251 6250770

Steuerpflichtige, die nicht verpflichtet sind Buchführungen und Jahresabschlüsse zu erstellen und dies auch nicht freiwillig tun, können als Gewinn den Überschuss der Betriebseinnahmen über die Betriebsausgaben ansetzen (§ 4 III EStG). Dabei kommt es nicht auf den Entstehungszeitpunkt der Einnahmen oder Ausgaben an, sondern den Zahlungszeitpunkt.

Als häufig strittige Betriebsausgaben sind zu nennen:

  • PKW-Kosten (KM-Pauschale oder tatsächliche Kosten? Kauf oder Leasing? Fahrtenbuch oder pauschaler Privatanteil? Betriebs-oder Privatvermögen?)
  • Häusliches Arbeitszimmer (welche Kosten, in welcher Höhe, von welchem Steuerpflichtigen?)
  • Fachliteratur (ordnungsgemäße Quittungen?)
  • Telefon, PC etc. (Beruflicher/privater Anteil?)
  • Kleinmaterial, GWG, Anlagevermögen (Abgrenzung, AfA)
  • Bewirtungen (Belege, Aufzeichnungen, 100% oder 70% Abzug?)
  • Geschenke (bis 10,- €, bis 35,- €, Pauschalversteuerung)
  • Fortbildungen (im Ausland? Private Mitveranlassung?)
  • Verpflegungsmehraufwendungen (Höhe der Pauschbeträge)
  • Doppelte Haushaltsführung (unter welchen Voraussetzungen? In welcher Höhe?)

Der Einkommensteuererklärung ist nicht nur eine selbst gestaltete Einnahmen-Ausgaben-Rechnung beizufügen, sondern auch eine vom Finanzamt gegliederte und vorgeschriebene Anlage EÜR (die Abkürzung steht für Einnahmen-Überschuss-Rechnung).

Mein Büro übernimmt diese gesetzlichen Pflichten gern für Sie – selbstverständlich kompetent in allen Bereichen, Berufen und Einkunftsarten.

Sprechen Sie uns an. Sie erreichen uns unter: +49 251 6250770

Eine Umsatzsteuererklärung ist von allen Unternehmen abzugeben, egal ob sie Regelversteuerer oder Klein-Unternehmer (§ 19 UStG) sind oder steuerfreie Umsätze (insbesondere § 4 UStG) bewirken. Die Umsatzsteuererklärung ist jährlich bis zum 31. Mai des Folgejahrs, mit Hilfe eines Steuerberaters bis zum 31. Dezember bzw. teilweise bis zum 28. Februar des übernächsten Jahres in elektronischer Form beim Finanzamt einzureichen.
Beim Regelversteuerer wird die Mehrwertsteuer aus steuerpflichtigen Umsätzen mit der Vorsteuer aus erhaltenen Rechnungen sowie der vorausgezahlten Umsatzsteuer saldiert. Für steuerfreie Umsätze ist die Anlage UR beizufügen.

Die Gewerbesteuer, die nur Gewerbetreibende zahlen müssen, ist eine kommunale Steuer. Von daher fällt sie je nach Gemeinde (und deren Hebesatz) unterschiedlich hoch aus. Die Gewerbesteuererklärung ist aber nicht bei der Gemeinde, sondern wie die anderen Steuererklärungen auch beim Finanzamt einzureichen. Frist und Form s. Umsatzsteuererklärung.
Grundlage der Gewerbesteuer ist nach gewissen Hinzurechnungen und Kürzungen der Gewinn i.S. des Einkommensteuergesetzes. Dieser wird bei natürlichen Personen und Personengesellschaften um einen Freibetrag i.H. von 24.500,- € gekürzt und mit der Steuermesszahl von 3,5% multipliziert. Auf diesen sog. Gewerbesteuermessbetrag schlägt die Gemeinde ihren Hebesatz, der in Münster 460% beträgt. Davon werden 380% auf die Einkommensteuer angerechnet (§ 35 EStG).

Körperschaftsteuererklärungen sind – wie der Name schon sagt – von Körperschaften, insbesondere Kapitalgesellschaften (AG und GmbH einschl. ihrer Sonderform der Unternehmergesellschaft, UG) sowie Genossenschaften abzugeben. Frist und Form s. Umsatzsteuererklärung.
Die Körperschaftsteuer beträgt 15% (§ 23 KStG). Sie wird vom Gewinn, der insbesondere um bestimmte nichtabziehbare Aufwendungen zu korrigieren ist, erhoben.

Betriebliche Steuererklärungen erstellen wir für alle Berufsgruppen und unternehmerischen Einkunftsarten. Egal, ob es sich um eine kleine oder umfangreiche Steuererklärung handelt – wir nehmen jeden Auftrag ernst. Wir berechnen Ihnen im Vorfeld Ihre zu erwartende Steuererstattung oder -nachzahlung, prüfen nach der Veranlagung Ihren Steuerbescheid und legen ggf. nach Rücksprache mit Ihnen Einspruch ein.

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Erbschaft- und Schenkungsteuer
Der Erbschaft- und Schenkungsteuer unterliegen der Erwerb von Todes wegen bzw. die Schenkung unter Lebenden. Von dem persönlichen Verhältnis des Erwerbers zum Erblasser oder Schenker hängen der Freibetrag und der Steuersatz ab. Wird beispielsweise ein Vermögenswert i.H. von 500.000,- € an ein Kind übertragen, beträgt der Freibetrag 400.000,- € und der Steuersatz 11% von den verbleibenden 100.000,- € = 11.000,- € Erbschaft- oder Schenkungsteuer. Bei größeren Vermögen sind Schenkungen zu Lebzeiten empfehlenswert, weil der Freibetrag alle 10 Jahre neu gewährt wird (§ 14 ErbStG).

Steuererklärung von Vereinen
Körperschaften (also auch Vereine), die gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Zwecken dienen (§ 51 – 68 AO) und steuerbefreit sind, müssen alle drei Jahre ein besonderes Erklärungsformular beim Finanzamt abgeben. Dieser Erklärung sind Einnahmen-Ausgaben-Rechnungen für jedes dieser drei Jahre beizufügen.

Feststellungserklärung
Erklärungen zur gesonderten und einheitlichen Feststellung der Grundlagen für die Einkommens- und Körperschaftsbesteuerung (§ 180 AO) sind insbesondere dann zu erstellen, wenn Betriebs- und Wohnstättenfinanzamt nicht übereinstimmen bzw. wenn mehrere Steuerpflichtige an einem Steuerobjekt beteiligt sind.

Lohnsteuerermäßigungsantrag
Auf Antrag eines Arbeitnehmers kann auf der Lohnsteuerkarte ein Freibetrag eingetragen werden, der die Höhe des Arbeitslohns und damit die einzubehaltene Lohnsteuer mindert (§ 39a EStG). Ein solcher Antrag lohnt sich insbesondere dann, wenn die Werbungskosten aus nichtselbständiger Arbeit den Arbeitnehmer-Pauschbetrag i.H. von 1.000,- € übersteigen oder wenn aus anderen Einkunftsarten (z.B. Vermietung) Verluste erwirtschaftet werden.

Nebenkostenabrechnung
Mieter haben Anspruch auf eine jährliche Nebenkosten (= Umlagen)abrechnung. Wenn der Vermieter unser Mandant ist, dann nehmen wir ihm diese Aufgabe gern ab.

Auch für diese Steuererklärungen, Anträge und Abrechnungen sind wir Expertinnen.
Egal, ob es sich um eine kleine oder umfangreiche Angelegenheit handelt – wir nehmen jeden Auftrag ernst.

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Sie wollen sich selbständig machen? Nur zu! Unser Wirtschaftssystem lebt vom Engagement, den Ideen, der Risikobereitschaft und dem Pioniergeist von Unternehmensgründern. Bei der Gründung sind jedoch viele Gesichtspunkte zu berücksichtigen, um erfolgreich die erste Phase zu bestehen. Dabei will ich Sie mit meinen Wirtschafts-, Rechts- und Steuerkenntnisse unterstützen. Ich biete Ihnen eine umfassende Existenzgründungsberatung, in der ich Ihnen:

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  • Ihren Businessplan mit Rentabilitätsberechnungen und Finanzierungsplanungen vervollständigen helfe und attestiere
  • den Aufbau von Finanz- und Lohnbuchhaltungen bzw. Aufzeichnungen erkläre
  • beim Ausfüllen des Fragebogens zur steuerlichen Erfassung des Finanzamts behilflich bin
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